Buchtipp: Patrick Süßkind „Das Parfum“


Jean-Baptiste Grenouille wird 1738 als unehelicher Sohn einer Fischverkäuferin geboren; er überlebt den versuchten Mord seiner Mutter, das Leben als Findelkind bei einer Amme und die harte Arbeit als Hilfskraft bei einem Gerber. Ausgestattet mit einem absoluten Geruchssinn, ist er selbst ohne jeden Geruch, was ihn zum Außenseiter macht. Er beginnt, junge Frauen zu ermorden, um ihren Duft zu konservieren. Und er beschließt, der größte Parfumeur aller Zeiten zu werden. Während seiner Lehre lernt er, Düfte zu gewinnen und haltbar zu machen. Erst mit 25 Jahren wird ihm seine eigene Geruchslosigkeit bewusst und er entwickelt Menschenparfums, die er anwendet, um unerkannt zu leben – und zu morden. Im französischen Parfumzentrum Grasse tötet Grenouille 25 junge Frauen, um ihren Duft zu konservieren. Dieser Duft bewahrt den überführten Mörder schließlich vor dem Schafott. Am Tag der Hinrichtung erscheint er den Menschen in seiner „Duftmaske“ nicht als mordendes Scheusal, sondern als liebenswerter Mensch. Der faszinierende Roman wurde, 20 Jahre nach seinem Erscheinen, von Tom Twyker verfilmt, Premiere ist Mitte September.

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